Home Backen Vanillekipferl – nach Steirer-Oma’s Rezept

Vanillekipferl – nach Steirer-Oma’s Rezept

von Alex

In jeder Familie gibt es mindestens ein Rezept das über Generationen weitergegeben wird. In unserem Fall sind das Weihnachtskekse. Es sind die allseits beliebten Vanillekipferl die meine steirische Oma früher immer gebacken hat. Eigentlich bin ich ja nicht der große Vanillegipferl-Fan gewesen, aber mit zunehmendem Alter wird man hier offenbar toleranter 🙂 Diese Vanillekipfel bestechen durch ihre außergewöhnliche Mürbheit und den feinen Geschmack. Wirklich sehr zu empfehlen.

Ich bin eigentlich gar nicht so geeignet Vanillekipferl zu machen, da ich zu meinen Stärken möglicherweise nicht Feinmotorik und Geduld zähle. Und davon sollte man schon ein wenig mitbringen wenn man den sehr mürben Teig rollt und formt. Ich bin mehr der Blechkuchen-Mensch 🙂 Da kann ich euch vor allem diese herrlichen Linzerschnitten empfehlen. Aber genau das ist es ja, was die Vanillekipferl so besonders machen. Sie müssen praktisch dem Druck der Zunge auf dem Gaumen nachgeben und in sich zusammenfallen. Gerade stark genug um den Transport vom Keks-Teller in den Mund schadlos zu überstehen.

Vanillekipferl mit Puderzucker ist der Weihnachtsklassiker

Vanillekipferl mit Puderzucker darf zu Weihnachten nicht fehlen

Vanillekipferl sind allseits beliebt

Vanillekipferl

In jeder Familie gibt es mindestens ein Rezept das über Generationen weitergegeben wird. In unserem… Drucken
Personen: 2 Bleche Vorbereitung: Kochen:
Bewertung 4.5/5
( 8 Bewertet )

Zutaten

  • 280 g Weizenmehl + etwas Mehl zum Bearbeiten
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 70 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 210 g kalte Butter
  • 100 g Staubzucker
  • 100 g Zucker
  • 1 Vanilleschote

Rezept

  1. Mehl, Mandeln, Haselnüsse, 70 g Zucker und eine Prise Salz miteinander vermischen und auf die Arbeitsfläche geben. Die Butter in kleine Stücke schneiden und zu den trockenen Zutaten geben. Alles zusammen krümelig reiben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Aus dem Teig eine 5 cm dicke Rolle formen und diese in Klarsichtfolie wickeln. Die Teigrolle nun für rund 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.
  2. Das Backrohr auf 160° Umluft vorheizen.
  3. Aus der Teigrolle fingerdicke Scheiben schneiden und die dann zur typischen Kipferlform formen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Kipferl darauf mit etwas Abstand verteilen.
  4. Die Kipferl nun rund 12 Minuten auf der mittleren Schiene backen.
  5. In der Zwischenzeit 100 g Staubzucker mit 100 g Zucker mit dem Mark der Vanilleschote vermischen. Die noch heißen Kipferl nun durch Wälzen im Vanillezucker zu Vanillekipferl machen.

Notitzen

- Vanillekipferl müssen sehr mürb sein, also nie Eier verwenden. Das macht den Prozess zwar nicht leichter, aber der Geschmack belohnt die Mühen - Wie bei den meisten Rezepten ist es wichtig die genauen Mengenangaben zu beachten - Für Vanillekipferl sollte wirklich eine frische Vanilleschote verwendet werden. Sie gibt den Geschmack und nach dem ganzen Backen will man doch auch richtig belohnt werden - Man muss das ganze richtig schnell machen - das Problem ist die Temperatur. Wenn die Butter zu warm wird, dann brechen die Kekse und man wird nicht mehr glücklich. Also immer nur portionsweise Teig aus dem Kühlschrank holen damit sich der Rest nicht zu stark erwärmt

Damit gelingen Vanillekipferl noch besser:*

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Klassische Vanillekipferl mit Puderzucker

Vanillegipferl mit Puderzucker nach Oma’s Geheimrezept

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2 Kommentare

Vanillekipferl-Terrine - Weihnachtsdessert mit Keks - AlleKochen.comAlleKochen.com 29. Dezember 2012 - 07:39

[…] der Vanillekipferl habe ich schon vor einigen Tage berichtet, das Rezept findet man hier: Vanillekipferl. Natürlich kann man auch andere Kekse verwenden, das entscheidet aber wieder jeder für sich und […]

Reply
Kokosbusserl - Kokosmaronen aus Österreich - AlleKochen.com 23. November 2018 - 08:19

[…] oder die Adventszeit erinnert. Fast so etwas wie ein geheimer Code. In meiner Familie sind das die Vanillekipferl meiner Mutter. Ein „überliefertes“ Rezept meiner steirischen Oma war es wohl. Sehr mürbe und zart […]

Reply

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