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Linzerschnitten – Mama sei dank

von Alex

Ich habe dieses Jahr die Keksbäckerei etwas boykottiert. Nicht das ich etwas gegen die süßen Leckereien hätte, ich hatte nur überhaupt keine Lust darauf mich bei der Wett-Backerei zu beteiligen, die erfahrungsgemäß nach dem 26.12. sowieso niemandem mehr schmeckt. Doch eine Sorte Kekse hab ich mir von meiner Mutter gewünscht. Und es ist ja eigentlich schon gar kein Keks mehr, sondern vielmehr ein klein geschnittener Blechkuchen. Die Linzerschnitten. Und er ist ihr wieder herrlich gelungen – und diesmal hab ich das Rezept verlangt. Zu eurem Glück, denn davon haben wir dann am Ende alle etwas. Vor allem unsere Bäuche. Und nur nochmal zur Erklärung: Die Linzerschnitte ist nicht zu verwechseln mit der Linzer Torte.

Eine passende Keksdose für diese tollen Linzerschnitten (Affiliate Werbung)

Die Stadt Linz ist bekannt für ihre hohe Dichte an traditionellen, alt eingesessenen Bäckereien und Konditoreien. Man kommt also ständig in Kontakt mit diesen Köstlichkeiten Wenn man der oberösterreichischen Landeshauptstadt einmal die Ehre gibt. Und nebenbei ist die Stadt auch sehr schön anzuschauen. Nichts hat es mehr mit dem schlechten Image der Stadt mit dem stahlverarbeitenden Konzern VOEST zu tun. Linz spielt seine Lage an der Donau überlegt aus und zudem wird man eben mit solchen Köstlichkeiten bestochen. 

Rezept für die weltbesten Linzerschnitten
Linzerschnitten Rezept

Linzerschnitten

Ich habe dieses Jahr die Keksbäckerei etwas boykottiert. Nicht das ich etwas gegen die süßen… Drucken
Personen: 1 Blech Vorbereitung: Kochen:
Bewertung 3.5/5
( 48 Bewertet )

Zutaten

  • 250 g Zucker
  • 250 g weiche Butter
  • 3 Eigelb
  • 3 Eiklar
  • 250 g Mehl
  • 250 g geriebene Haselnüsse
  • 1 EL Kakao
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Nelkenpulver
  • Abrieb einer 1/2 Zitrone
  • 1/2 Packung Backpulver
  • Saft einer halben Zitrone
  • ca 1/8 l Milch Himbeer- oder traditionell Ribisel-Marmelade

Rezept

  1. Den Ofen auf 170° vorheizen.
  2. Dann das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee aufschlagen. Danach alle restlichen Zutaten mischen und zu einem Rührteig verarbeiten. Nachdem der Teig gut durchgerührt wurde den Eischnee vorsichtig unterheben.
  3. Schließlich 2/3 des Teiges auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Die Masse nun dünn mit Ribisel- oder Himbeermarmelade bestreichen. Den Rest des Teiges in einen Spritzbeutel füllen und damit ein grobes Gitter auf den Kuchen spritzen.
  4. Den Kuchen nun für 40 Minuten im Ofen backen.
  5. Anschließend die Linzer Schnitten aus dem Rohr holen und abkühlen lassen. Zuletzt die Linzerschnitten mit einem Messer in mundgroße Stücke schneiden.

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13 Kommentare

lamiacucina 2. Januar 2011 - 11:11

Herrlich, daran muss ich mich auch mal wagen !

Reply
Sylvia 2. Januar 2011 - 12:06

Ich liebe Linzerschnitten, hab sie aber selbst noch nie gebacken. Wär definitiv mal einen Versuch wert!

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Alex 2. Januar 2011 - 14:05

@lamiacucina: von wagen kann keine rede sein, ist ja wirklich kinderleicht – aber eben soooooo gut
@sylvia: den mutigen gehört die welt

Reply
uwe@highfoodality 2. Januar 2011 - 19:08

sehr schön! respekt, dass du das rezept bekommen hast. da können mamas ja durchaus restriktiv sein…

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Susa 3. Januar 2011 - 21:38

Aber die halten sich doch sicher eine Wele, oder? Da hat doch ihr Genuss gar nichts mehr mit Weihnachten zu tun 🙂

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Lischen 25. April 2015 - 18:31

Hallo, habe heute die leckeren Linzerschnitten gemacht. Nun eine Frage: Muss hier das Eischnee geschlagen werden, da Du das Eischnee in den Zutaten extra angefügt hast? Sonst wären es ja einfach 3 Eier?

Reply
barcalex 26. April 2015 - 12:18

@Lischen: hallo, hab gesehen dass ich das nicht notiert habe, aber JA. Damit der Kuchen noch luftiger wird ist es von Vorteil den Eischnee aufzuschlagen. Werds im Rezept gleich ausbessern. Danke 🙂

Reply
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Alexandra 29. Mai 2018 - 20:20

Was nimmst du für eine Größe beim Blech?

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