Home BackenSüßes Kaffee-Crème brûlée – Fingerspitzengefühl benötigt

Kaffee-Crème brûlée – Fingerspitzengefühl benötigt

von Alex

Kaffee-Creme brulee

Ich hab ja schon des öfteren eine Crème brûlée gemacht, in dieser Art und Weise aber noch nie. Normalerweise wird die Creme ja in einem Wasserbad im Ofen gemacht und kommt dann zum Auskühlen in den Kühlschrank. In diesem Fall geht es wesentlich schneller. Das Ei und etwas Stärke sind dazu da um der Creme die gewünschte Bindung zu geben. Das erfordert etwas Fingerspitzengefühl. Bei meinem ersten Versuch ist eine Eierspeise entstanden. Die finale Creme war von der Konsistenz her vielleicht ein wenig zu flüssig. Trotzdem haben beide gleich gut geschmeckt.

Zutaten für 4 Personen:

250ml Milch

250ml Sahne

Saft und Abrieb einer Bio-Orange

Saft und Abrieb einer Bio-Zitrone

1 Zimtstange

1 Vanilleschote

50g Kaffeebohnen (Espresso)

6 Eidotter

20g Maisstärke

brauner Zucker

3 Orangen

1 EL Staubzucker

4cl trockener Weißwein

Chilifäden

Zubereitung:

Die Milch und die Sahne zusammen mit der ausgekratzten Vanilleschote, der Zimtstange, dem Saft und dem Abrieb der Bio-Orange und der Bio-Zitrone und den Kaffebohnen kurz aufkochen und dann gut durchziehen lassen. Die Kaffeesahne durch ein feines Sieb gießen und anschließend mit den Eidottern und der Maisstärke abbinden. Die entstandene Creme in passende Gläser füllen und im Kühlschrank einige Stunden kalt stellen.

Die 3 Orangen schälen und mit einem scharfen Messer filetieren und den Saft aus den überbleibenden Orangenhäuten ausdrücken und auffangen. Die Orangenfilets mit ein paar Chilifäden marinieren. In einer kleinen Pfanne den Staubzucker zum karamellisieren bringen und mit dem Orangensaft und dem Weißwein ablöschen. Die Mischung sirupartig einreduzieren lassen und die Orangenfilet darin kurz schwenken. Auf das nun zum abkühlen in den Kühlschrank stellen.

Kurz vor dem Anrichten die Kaffeecreme mit etwas braunem Zucker bestreuen und diesen mit einem Flämmer karamellisieren.

von süßen sinnenDieses Rezept kommt aus dem Dessertkochbuch von Martin Sieberer/Peter Fankhauser „Von süßen Sinnen“.

Das könnte dir auch gefallen:

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Diese Webseite verwendet Cookies um deine Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass Sie damit einverstanden sind, aber Sie können dies ablehnen, wenn Sie möchten. Annehmen Weiterlesen

Privacy & Cookies Policy