Hirschragout mit Speck und Blaukraut – wildes Essen

Wenn die Tage wieder kürzer sind bin ich auch wieder wesentlich mehr motiviert Suppen und Eintöpfe zu essen. Mein Körper fordert geradezu danach. Deswegen wollte ich ihn auch mal wieder mit etwas besonderem verwöhnen. Mit einem Hirschragout habe ich das dann auch vollbracht. Ich habe gleich gemerkt dass es ihm gut tut 🙂 Mit einem Blaukraut dass ich noch eingefroren hatte von meinem letzten Kochen hat das auch herrlich zusammengepasst.

Zutaten für 4 Personen:

1kg Hirschfleisch für Gulasch

70g Speck

2 EL Butterschmalz

6 Schalotten

3 Karotten

2 EL Tomatenmark

1 EL Mehl

200ml Rotwein (sollte ein guter sein den man auch zum Essen trinken will)

300ml Wildfond

300ml Wasser

2 Lorbeerblätter

6 Wacholderbeeren

30ml Sahne

2 EL Preiselbeermarmelade

Zubereitung:

Den Speck in kleine Würfel schneiden. Die Schalotten schälen und fein würfeln.

In einem großen Schmortopf die Speckwürfel bei mittlerer Hitze auslassen. Dann die knusprigen Speckwürfel vom ausgelassenen Fett trennen und in einer Schüssel aufbewaren.

hirschragout1Das Butterschmalz zugeben und das geputzte Hirschfleisch potionsweise zugeben und gut von allen Seiten anbraten. Portionsweise deswegen, weil bei zu viel Fleisch auf einmal zu viel Wasser austreten würde und das Fleisch eher dünsten als braten würde. Das fertige Fleisch also auf einen Teller geben.

Die Zwiebelwürfel zum Bratenrückstand geben und mit dem Tomatenmark und den geschälten und in Scheiben geschnittenen Karotten kurz anschwitzen. Dann das Gemüse mit dem Mehl bestäuben und alles gut verrühren.

Das Fleisch samt ausgetretenen Fleischsaft wieder in den Topf geben und gut verrühren. Mit dem Rotwein, dem Wildfond und dem Wasser ablöschen.

Die Geüwrze in ein Teesäckchen oder ein Teeei geben und zum Fleisch geben. Auch die Speckwürfel wieder dazugeben.

Nun das Ganze bei niedriger Hitze rund 1,5 bis 2 Stunden schmoren lassen.

Wenn das Ragout fertig ist, noch mit der Preiselbeermarmelade abschmecken, noch mit Pfeffer oder Salz nachwürzen. Die Sahne zugeben und alles gut vermischen. Nach weiteren 15 Minuten köcheln ist das Ragout fertig.

Dazu passt sehr gut Rotkraut und Semmelknödel.

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