Hembakat är Bäst – Selbstgebacken ist’s am Besten

Hembakat är bäst

Als alter IKEAner bin ich sofort auf den ORF-Artikel über ein neuartiges IKEA-Backbuch aufmerksam geworden. Ein Backbuch das anscheinend so ganz ohne Wörter und Zahlen auskommen mag und sich rein auf Bilder kontentriert. Doch leider gibt es das nur in Schweden zu kaufen und da ich dort recht selten bin, habe ich mal meine Kontakte spielen lassen. Und dank Lucas halte ich seit heute mein IKEA-Backbuch in den Händen.

Titel: Hembakat är bäst

Herausgeber: IKEA

Hembakat är bäst01

Allgemeines:

Die Erwartungshaltung war groß, versprach der ORF-Artikel doch einiges und auch die Bilder dort liesen eine lustige Aufbereitung vermuten. Von 30 Backklassikern ist die Rede („Recept pa 30 klassika bakverk„) – Alles von kleinen Keksen bis großen Torten („Allt fran sma kakor till stora tartor„).

Und es hält was es verspricht. Ich bin dem schwedischen zwar nicht mächtig, kann zumindest der Rezeptur schon halbwegs folgen. Schwieriger wird es dann bei der Umsetzung. Da komm ich dann ohne Wörterbuch nicht mehr ganz aus – da viele Worte aber nicht sooo weit von englisch/deutsch entfernt sind ist das auch machbar. Egal, es wurde ja auch nicht in deutsch verfasst und auch noch ? nicht für unseren Markt. Auf jeden Fall ist es ein einzigartiger Schatz in meiner Kochbuchsammlung.

Gebacken wird was das Zeug hält: von Fina Kanelbullar (Feine Zimtschnecken) über Pepparkakor (Pfefferkekse) zu Prinsesstarta (Prinzessinnentorte) und Vaniljhjärtan (Vanilleherzen). Die Zutaten sind nicht wirklich schwierig zu bekommen, ganz nach dem IKEA-Motto: für die Vielen.

Ganz uneigennützig ist das Backbuch allerdings nicht. Immer wieder werden Küchen gezeigt, die man sich beim Möbelhändler einfach mitnehmen kann. 14 Seiten (7 Doppelseiten) sind es um genau zu sein, 145 Seiten hat das Buch – also sehr verkraftbar – vor allen da die Hälfte erst ganz am Schluss kommt.

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Fazit:

Danke für’s mitbringen Lucas, hab mich echt sehr gefreut. Und umso besser das es nicht nur im Schrank verschwindet, sondern auf Grund der besonderen Darstellung immer wieder gerne vorgezeigt werden wird. Es kann zwar nicht mit den wunderbar stimmungsvollen Fotos so manch anderer Kochbücher mithalten, muss es aber auch gar nicht. Sollte man also mal nach Schweden kommen dann unbedingt ein Einrichtungshaus aufsuchen und zuschlagen.

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2 Comments

  1. Sylvia 8. Januar 2011
  2. Alex 8. Januar 2011

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