Home Geflügel Hähnchen mit Mandeln und Safran – pollo en ajopollo

Hähnchen mit Mandeln und Safran – pollo en ajopollo

von Alex

hähnchen mit mandeln und safran

Rund sieben Jahrhunderte lebten die Mauren im heutigen Spanien und prägten die Kultur nachhaltig, dass noch heute eine vielzahl prächtiger Gebäude und Paläste zu bewundern sind. Doch nicht nur in der Kunst verewigte sich diese Zeit, sondern auch kulinarisch hinterließ sie ihre Spuren.

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Zutaten für 4 Personen:

16 Hähnchenkeulen

4 EL Olivenöl

Salz

Pfeffer aus der Mühle

2 Knoblauchzehen

1 Tasse alte Weißbrotwürfel

1 EL frische Petersilie

2 EL gemahlene Mandeln

1 TL gemahlener Zimt

1/2 TL gemahlene Nelken

12 Safranfäden

1 unbehandelte Zitrone

150ml Sherry

1 Zwiebel

1 EL Mandelblättchen

Zubereitung:

Die Knoblauchzehen und die Petersilie fein würfeln. Die Safranfäden in 1 EL köchendem Wasser auflösen. Die gelbe Zitronenschale vorsichtig von der Frucht reiben und den Saft auspressen. Die Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Eine Pfanne mit 2 EL Olivenöl auf der mittleren Stufe erwärmen und die Knoblauchwürfel und die Brotwürfel darin anbraten. Kurz bevor dies geschehen ist die Petersilie zugeben, kurz durchschwenken und in die Küchenmaschine oder einen Mörser geben. Die drei Zutaten gut zerkleinern und mit den gemahlenen Mandeln, dem Zimt, dem Safranwasser, dem Nelkenpulver, der Zitronenschale und -saft und dem Sherry zu einem lockeren Brei verrühren. In der Zwischenzeit die restlichen 2 EL Olivenöl in der gleichen Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und die Hähnchenkeulen darin mit den Zwiebelstreifen anbraten bis die Haut leicht braun wird. Die Sauce zugeben und auf niedriger Temperatur – zugedeckt – schmurgeln lassen, bis die Keulen gut durch sind und die Sauce eingedickt ist.

In einer anderen Pfanne die Mandelblättchen ohne Öl anrösten und abkühlen lassen.

Die fertigen Keulen auf einem großen Teller auslegen und mit der Sauce bedecken – mit Mandelblättchen bestreut servieren.

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4 Kommentare

mipi 10. Oktober 2009 - 06:19

Sieht sehr lecker aus. Ich sollte mal mehr arabisch kochen.

Reply
lamiacucina 10. Oktober 2009 - 12:27

wie aus dem Serail ! Allah wird ein Auge zudrücken wegen dem Sherry.

Reply
Buntköchin 10. Oktober 2009 - 16:49

Das ist ein Abendessen und im Dunkeln sieht Allah sowieso nicht zu. 😉

Reply
Alex 10. Oktober 2009 - 19:10

@mipi: schadet nie
@lamiacucina & Buntköchin: wegen dem sherry: folgendes Zitat aus der Wikipedia: „Sherry ist ein spanischer verstärkter Weißwein, der einem speziellen Reifeprozess unterzogen wurde und zur Kategorie der Likörweine zählt. Der Begriff „Sherry” rührt vom arabischen Namen Sherish [Phönizisch Cera, Lateinisch Ceret] für den heutigen Ort Jerez de la Frontera her. Es ist der Wein Andalusiens, der von englischen Handelshäusern im 18. und 19. Jahrhundert weltweit bekanntgemacht wurde.“ Somit hat er ja doch seine Daseinsberechtigung in diesem Gericht.

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