Home KochenGemüseKürbis Graukäse mit Kürbiskernöl – stinkt zum Himmel

Graukäse mit Kürbiskernöl – stinkt zum Himmel

von Alex

Zugegebenermaßen ist das hier vorgestellte Rezept keine besondere Herausforderung. Es ist ein fertig eingekaufter Käse der kalt zubereitet wird und das alles innerhalb von 5 Minuten. Trotzdem schätze ich Graukäse mit Kürbiskernöl sehr und möchte das Rezept mit anderen Genußbegeisterten teilen. Doch Vorsicht: wer keine stinkenden Käse mag, der sollte lieber gleich die Finger davon lassen, denn eines ist sicher: Küssen verboten für den restlichen Tag … 😉

Graukäse mit Kürbiskernöl für 4 Personen:

4 Stück Zillertaler Graukäse (a 100g)

2 Zwiebeln

1 Bund Schnittlauch, in kleine Röllchen geschnitten

gutes Steirisches Kürbiskernöl

Apfelessig

1 Handvoll Kürbiskerne

Salz

Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung des Graukäse mit Kürbiskernöl:

Die Kürbiskerne in einer Pfanne anrösten und anschließend grob hacken. Die Zwiebel schälen und fein Würfeln. Den Graukäse auf einen Teller legen und großzügig mit Zwiebelwürfel bestreuen. Zuerst mit Apfelessig, dann mit Kernöl begießen. Am besten dafür einen Löffel zu Hilfe nehmen, ansonsten kann es leicht Flecken geben. Salzen und pfeffern und mit den Schnittlauchröllchen bestreuen. Abschliessend noch die Kürbiskerne drauf verteilen. Und schon ist der Graukäse mit Kürbiskernöl fertig.

Graukäse mit Kürbiskernöl und Schnittlauch

Beim Einkauf von Graukäse achte ich persönlich immer darauf ein Stück zu erwischen das aussen speckig ist, im Kern aber noch schön topfig. Wenn man dann den topfigen Teil mit der Gabel zerkleinert/zerdrückt, dann kann man dies sehr schmackhaft mit dem Dressing vermischen.

Bei längerer Aufbewahrung im Kühlschrank unbedingt zusätzlich einpacken da sonst der ganze Kühlschrank nach dem Käse „duftet“.

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4 Kommentare

lamiacucina 13. Juli 2009 - 07:15

Graukäse habe ich hier weder gesehen noch gerochen.

Reply
reibeisen 13. Juli 2009 - 10:57

als tiroler (und von hier stammt der graukas ja) möchten wir zur ehrenrettung dieses wundervollen und vielseitigen (kaspressknödel, zillertaler holzknechtskrapfen, etc. sind ohne graukas undenkbar) magermilch-produkts antreten: graukäse stinkt nur, wenn er besonders reif ist (die frischere, topfige variante ist olfaktorisch überhaupt kein problem). und zähneputzen nach dem essen verhindert ein weiterstinken nach dem verzehr… 😉

Reply
Susa 13. Juli 2009 - 11:34

Uiuiui, das klingt aber mutig! Aber mit der Marinde könnte ich mich auch anfreunden 😉

Reply
Alex 15. Juli 2009 - 12:34

@lacucina: wo hier ?
@reibeisen: das stimmt sicherlich, bin nicht der ausgewiesene graukäse-experte, nur soviel: gauda richt nicht so stark 😉
@susa: von mutig kann gar keine rede sein, lecker ischs 🙂

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