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Frittatensuppe – Kindheitserinnerungen werden wach

von Alex

frittatensuppe

Man kann zwar noch nicht von Winter sprechen da der Schnee fehlt, trotzdem ist es schon richtig kalt und finster. Da man allem auch etwas positives abgewinnen kann, tu ich das indem ich nun die Suppesaison einläute. Und da ist mir auch schon eine wunderbare Suppe aus meiner Kindheit eingefallen. Es gibt auch kaum ein Gasthaus in Österreich das dieses Gericht nicht in der Speisekarte hat. Witzig auch die unterschiedlichen Namen die man in ganz Europa dafür verwendet: so wird sie in Deutschland Pfannkuchensuppe oder Flädlesuppe genannt, in der Schweiz ist es die Flädlisuppe, in Frankreich hat sie den melodischen Namen Consomme Célestine – mein Favorit kommt aber aus Ungarn: palacsintatésztaleves (dem österreichischen Palatschinken gar nicht unähnlich).  

Zutaten für 4 Personen:

75g glatttes Mehl

125ml Milch

Prise Salz

2 Eier

Muskatnuss

1 Bund Schnittlauch

etwas Butterschmalz

1l Rindsuppe

Zubereitung:

In einer Schüssel das Mehl mit der Milch, den Eiern, einer Prise Salz und etwas frisch geriebene Muskatnuß mit einem Schneebesen gut verrühren. Die Konsistenz sollte zwar nicht ganz flüssig sein – der Teig muss aber in der Pfanne noch gut verrinnen können. Den SChnittlauch waschen, hacken und in den Teig mischen.

In einer Pfanne ein wenig Butterschmalz schmelzen lassen und etwas Pfannekuchenteig zugeben. Zugleich mit einer kreisenden Handbewegung den Teig vorsichtig in der Pfanne so verrinnen lassen, bis der den gesamten Boden ausfüllt. Das muss relativ schnell funktionieren, ansonsten stockt dieser und – nichts geht mehr.

Die Pfanne immer wieder mal leicht rütteln um zu testen ob der Teig schon fertig ist. Sobald der Teig auf der Unterseite Farbe genommen hat wird dieser gewendet. Ob das nun mit einem schwungvollen Pfannentrick geschieht oder per Hand ist für das Geschmacksempfinden meiner Erfahrung nach relativ egal. Auf jeden Fall auch die Frittate auch auf der anderen Seite schön anbraten und anschliessend auf ein Schneidbrett legen. Nun wird der Vorgang so lange wiederholt bis sämtlicher Teig verwertet ist – vor jeder neuen Frittate wieder ein wenig Butterschmalz in die Pfanne geben.

Die fertigen Frittaten am Schneidbrett zusammenrollen und mit einem Messer in Scheiben schneiden. In Teller verteilen und mit der heißen Rindsuppe bedecken.

Tip: Erfahrungsgemäß wird die erste Frittate nie so gut wie der Rest – also nicht Verzweifeln wenn die nicht ganz den Vorstellungen entspricht. Das Gute daran ist, dass man dann meist gezwungen ist, dieses Exemplar dann vorweg zum Schutze der Gäste in der Küche zu vernaschen 🙂

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