Ein Rabensohn am Muttertag … kulinarisch

„Ehret die Mutter“. So hallte es letzte Woche durch unser Großraumbüro in der Firma. Und wieder: „Ehret die Mutter“ … egal zu was für einem Anlass, aber es erschien uns eine vernünftige Antwort auf alle Fragen.

Nun ist der ehrwürdige Tag also heute gekommen und so wanderte eine nette Tomatenpflanze als Zeichen meiner Dankbarkeit und Ehrerbietung auf die tolle neue Terrasse meiner Mutter. Ich hoffe sie weckt erneut die Muttergefühle und sie kümmert sich gleich liebevoll darum wie sie es bei uns Kindern getan hat.

Trotzdem bin ich ein ganz furchtbarer Sohn was das Verwöhnen betrifft. Am Ehrentag hat meine Mutter sowohl das Mittagessen gekocht als auch den Kuchen gebacken. Also nichts mit stressfreiem Tag und symbolischer Unterstützung.

Aber auch wenn ihr jetzt schlecht von mir denkt, der eigentliche Grund – und meine Entschuldigung – ist, dass meine Mutter übersiedelt ist und sich eine neue, traumhaft schöne Küche gekauft hat. Und wie kann man das Prunkstück besser präsentieren als in Aktion ? Eben. Beim Kochen. Und wäre ich nicht ein noch größerer Rabensohn, hätte ich in fremden Gewässern gefischt und durch meine eigene Kocherei Unglück über diesen heiligen Ort gebracht ?

Zum Essen gab es übrigens ein Beiried mit Kartoffelgratin und gemischtem Salat. Nach einem kurzen Verdauungsspaziergang durfte ich noch einen Obstkuchen verdrücken, dazu einen herrlich milchschäumigen Cappucchino.

Wenn der Rollentausch immer so wäre, würde ich künftig noch viel öfter sagen: „Ehret die Mutter“.

4 Comments

  1. Tina 14. Mai 2012
  2. Pepe Nero 14. Mai 2012
  3. barcalex 14. Mai 2012
  4. Susanne Weber 18. Mai 2012

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