Home KochenInternationale KücheÖsterreich Blunzngröstl – Blut klebt an meinen Händen

Blunzngröstl – Blut klebt an meinen Händen

von Alex

Blunzn … Blutwurst ist mal wieder eine jener Zutaten, die sich sehr geteilter Beliebtheit erfreut. Sie ist in der Kategorie von Zunge, Hirn und Herz. Problem auch hier ist die reine Vorstellungskraft die uns hier einen Strich durch die Rechnung macht. Ich hab aber kein Problem damit, im Gegenteil. Ich mag das Zeug. Und heute habe ich zufällig mal welche gesehen und sofort gekauft. Und was kann man typischeres damit machen als sie mit Kartoffeln zu einem Blunzngröstl zu verarbeiten.

Blunzngröstl für 4 Personen:

4 Blunzn (Blutwürste)

8 vorgekochte, geschälte Kartoffeln

2 Zwiebeln

4 Knoblauchzehen

3 EL Butterschmalz

2 EL Majoran

Salz

Pfeffer aus der Mühle

1/2 Bund gehackte Petersilie

Zubereitung:

Die Blutwurst schälen und in 1cm dicke Scheiben schneiden. Die Kartoffeln ebenfalls in dünne Scheiben schneiden.

Die Zwiebeln schälen, auch sie in sehr dünne Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen und – ätsch – fein würfeln.

In einer Pfanne das Schmalz erhitzen und die Zwiebelringe darin andünsten. Die Kartoffelscheiben zugeben und ebenfalls anbraten. Dabei immer wieder gelegentlich durchschwenken. Dann die Blunznscheiben zugeben und alles gut anbraten bis eine schön Kruste entsteht – aber natürlich nicht verbrennt. Immer wieder schön durchschwenken.

Kurz vor Ende den Majoran und die Knoblauchwürfel zugeben, salzen und pfeffern.

Ganz abschliessend die Petersilie „unterschwenken“.

Zum Blunzngröstl passt gut ein Salat.

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6 Kommentare

Pepe Nero 16. Februar 2012 - 10:19

Mmmmhhh….. sehr lecker schaut das aus! Blutwurst mag ich sehr! Zunge ebenfalls… Hirn… na, wenn ich es nicht grad wüsste… ist wahrscheinlich so eine Kopf-Sache, wie mit der Minze im Essen….

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Tom 16. Februar 2012 - 11:52

Gibt wirklich fast nichts besseres als so ne richtig gute Blutwurst. Lecker!

Gruß Tom

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barcalex 16. Februar 2012 - 18:32

@Pepe: Also ich finde ja das Hirn, Zunge und andere „Spezialitäten“ schon in einer anderen Liga spielen als Minze … das arme Pflänzlein …
@Tom: Mir würden zwar schon noch zwei, drei Sachen einfallen, aber prinzipiell ist es etwas sehr sehr gutes. Aber halt auch immer sehr Abhängig von der Qualität.

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Pepe Nero 17. Februar 2012 - 14:01

Ja, ja… lach! 1:0 für Dich!

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Sonja 24. Februar 2012 - 16:43

Da werden Kindheitserinnerungen wach! Hätte mich reinlegen können, ins Blunzngröstl vom Stammheurigen. Das hat sich von einem auf den anderen Tag geändert. Heute reizt mich die Blunzn überhaupt nicht mehr, wohl eben genau wegen der von dir erwähnten Vorstellungskraft.

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barcalex 25. Februar 2012 - 19:11

Lustig, normalerweise ist es eher umgekehrt. Aber vielleicht wird es im hohen Alter wieder anders 🙂

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