Apfel-Paprika-Suppe – Fertigprodukt nein danke

apfel-paprika-suppe

In einer Kochzeitschrift bin ich auf eine Werbebroschüre gestoßen, das mit ein paar Rezeptideen aufwartete. Normalerweise bin ich für so etwas nicht zu haben, speziell wenn Fertigprodukte damit werben. Da heisst es dann schnell einmal: Man nehme 1 Kilo Kartoffeln und 1 kg Fleisch, gebe 1 Packung XY dazu, Deckel drauf und schwubs – erhält man eine Speise X – das hat mit dem Kocherlebnis nun gar nichts zu tun. In diesem Fall war das aber nicht der Fall, sehr sympatisch.

Zutaten für 4 Personen:

2 rote Paprika

1 Gurke

2 Schalotten

2 Knoblauchzehen

1 Stange Zitronengras

1 frische rote Chilischote

4 reife Äpfel

100ml Apfelsaft

3/4l Gemüsesuppe

Salz

Pfeffer aus der Mühle

1 Stück Ingwer (2cm)

1 Prise Zucker

2 EL Öl

250ml Sahne

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 Grad erhitzen. Die Paprika halbieren, entkernen und mit der Hautseite nach oben auf ein Backblech legen. So lange grillen bis die Haut Blasen wirft. Herausnehmen, abkühlen lassen und die Haut abziehen.

Die Gurke halbieren, entkernen und zusammen mit den Äpfeln schälen und in Würfel schneiden. Das Zitronengras mit dem Messerrücken oder im Möser zerdrücken damit sich die Aromen entfalten können. Die Chili halbieren und entkernen. Die Schalotten, den Knoblauch und den Ingwer schälen und fein würfeln.

In einem großen Topf das Öl heiß werden lassen und Schalotten, Knoblauch, das Zitronengras und die Chilihälften kurz anschwitzen lassen. Mit dem Apfelsaft ablöschen und ein Wenig einkochen lassen. Dann die Gurken- und Apfelwürfel zugeben und alles gut umrühren. Mit der Brühe ablöschen und alles aufkochen lassen, zuletzt noch den Ingwer einrühren. Die Suppe jetzt für gut 5 Minuten kochen lassen.

Das Zitronengras wieder aus der Suppe fischen, dafür jetzt die Paprika – grob gewürfelt – zugeben. Alles mit dem Küchenstab fein pürieren. Jetzt die Suppe am Besten durch ein Sieb streichen. Die Sahne einrühren, und mit Salz, Zucker und etwas Pfeffer abschmecken.

Tip: In Zukunft werde ich eine Einlage dazu reichen. Für geeignet halte ich z.B. Flußkrebsschwänze, Garnelen oder Schinken.

One Response

  1. Jutta Lorbeerkrone 13. April 2010

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