Im neuen Kochbuch von Mälzer & Witzigmann fand ich diese Version einer klassischen Tomatensuppe. Ich habe bereits einige Varianten auf meinem Blog, eine so ganz klassische fehlte aber noch. Diese Lücke konnte ich jetzt schließen. Der Speck gibt dem Ganzen eine leicht rauchige Note, das passt perfekt zur Tomate. Im Buch wieder die Suppe auch noch am Schluss mit Basilikum verfeinert – der natürliche Freund der Tomate – ich hatte kein frisches zu Hause, würde das aber auf jeden Fall noch empfehlen. Weiterlesen
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Rote Zwiebelsuppe – es muss nicht immer weiß sein
Die klassische französische Zwiebelsuppe (= Pariser Zwiebelsuppe) kennt man ja als Weißweinsuppe mit käseüberbackenem Weißbrot. Neu war mir die Variante von Robert mit Rotwein. Gelesen hab ich dieses Rezept auf der Suche nach einem potentiellen Mittagessen und da ich alle Zutaten zu Hause hatte auch gleich ausprobiert. Beide Versionen haben ihre Vorzüge, diese hier ist durch den Rotwein sehr aromatisch und rund. Eine schöne Vorspeise. Weiterlesen
Pastinakensuppe mit Safran – die bessere Karotte
Es gibt sehr viele Gemüse- und Obstsorten die immer wieder neu “populär” werden. Sehr beliebt zur Zeit die verschiedenen Tomaten- und Karottenarten die in den unterschiedlichsten Farben und Formen erscheinen. Ältere Menschen kennen die oft aus ihrer Jugend, ich hingegen staune immer wieder aufs neue. Von der Pastinake habe ich zwar schon öfters gehört, selber konnte ich aber noch keine Erfahrung damit machen. Mein Nahversorger hat sie nun endlich mal im Angebot gehabt – sofort hab ich zugeschlagen. Unerfahren in der Zubereitung hab ich sofort bei Robert Hilfe gefunden – danke mal an dieser Stelle, dort finde ich sehr viele Inspirationen. Noch eine Zusatzbemerkung zur Pastinake: sie hat 4x soviel Fasern, Kalium, Proteine und Vitamin C wie Karotten. Weiterlesen
Gebackene Karottensuppe – Suppe aus dem Ofen
Auf einem Blog-Streifzug nach Karottensuppen bin ich mal wieder auf einem Blog von Robert (lamiacucina) fündig geworden, der wiederum bei den Küchengeistern fündig geworden ist. Die Art eine Suppe zuzubereiten, nämlich das Gemüse vorher im Ofen zu backen kannt ich bisher nur von einer Paprikasuppe – und die War verteufelt gut. Also schnell ausprobiert und für unheimlich gut befunden. Auch die Gewürzmischung von Robert – dieses Mekeleischa-Gewürz – ist sehr spannend. Statt dem Schnittlauch hab ich mit Thymian gearbeitet, passt für mich zu Karotte sehr gut. Weiterlesen
Rote-Bete-Suppe – kein Bollywood

Weil ich noch vom Seeteufel-Rohnen-Turm Rohnen über gehabt habe, hab ich mir ein feines Süppchen gezaubert damit. Und es wird hier keine Sahne verwendet sondern Kokosmilch. Das gibt der Suppe noch eine zusätzliche Note und harmoniert hervorragend mit den Gewürzen. Übrigens: Keine Angst, diese Rezeptur ergibt keine besonders exotische Suppe, die Rohnen setzt sich hier eindeutlich durch – Heilig Abend wird nicht nach Bollywood verfrachtet
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Sellerieschaumsuppe – seltener Gast

Sellerie ist ein Gemüse das sehr sehr selten den Platz in meine Küche findet. Es gibt keinen besonderen Grund dafür, aber irgendwie lachen mich feuerrote Tomaten, wiesengrüner Salat oder knallorange Karotten immer mehr an als dieses recht bescheiden anmutende Wurzelgemüse. Aber dabei tu ich ihm damit unrecht: Sellerie schmeckt nicht nur gut, er hat einen hohen Anteil ätherischer Öle die den Kreislauf anregen, ist appetitanregend und er enthält eine Vielzahl an Mineralstoffen. Weiterlesen
Frittatensuppe – Kindheitserinnerungen werden wach

Man kann zwar noch nicht von Winter sprechen da der Schnee fehlt, trotzdem ist es schon richtig kalt und finster. Da man allem auch etwas positives abgewinnen kann, tu ich das indem ich nun die Suppesaison einläute. Und da ist mir auch schon eine wunderbare Suppe aus meiner Kindheit eingefallen. Es gibt auch kaum ein Gasthaus in Österreich das dieses Gericht nicht in der Speisekarte hat. Witzig auch die unterschiedlichen Namen die man in ganz Europa dafür verwendet: so wird sie in Deutschland Pfannkuchensuppe oder Flädlesuppe genannt, in der Schweiz ist es die Flädlisuppe, in Frankreich hat sie den melodischen Namen Consomme Célestine – mein Favorit kommt aber aus Ungarn: palacsintatésztaleves (dem österreichischen Palatschinken gar nicht unähnlich). Weiterlesen
Süßkartoffelsuppe mit Prosciutto – Knuspersuppe

Was hab ich denn noch vor ein paar Jahren gemacht als mir die Süßkartoffel noch nicht so bekannt war. Mittlerweile ist sie zu einer tollen Bereicherung meines Speiseplanes geworden, verantwortlich Dafür ist natürlich auch mein Supermarkt der die Teile mittlerweile zuverläßig verkauft. Ganz besonders schön finde ich die kräftige Farbe dieses Gemüses, leider kann man die nicht ganz so deutlich bei meiner Suppe sehen – da macht die Sahne einen Strich durch die Rechnung. Ist aber auch nicht so tragisch – schmecken tut’s
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Apfel-Paprika-Suppe – Fertigprodukt nein danke

In einer Kochzeitschrift bin ich auf eine Werbebroschüre gestoßen, das mit ein paar Rezeptideen aufwartete. Normalerweise bin ich für so etwas nicht zu haben, speziell wenn Fertigprodukte damit werben. Da heisst es dann schnell einmal: Man nehme 1 Kilo Kartoffeln und 1 kg Fleisch, gebe 1 Packung XY dazu, Deckel drauf und schwubs – erhält man eine Speise X – das hat mit dem Kocherlebnis nun gar nichts zu tun. In diesem Fall war das aber nicht der Fall, sehr sympatisch. Weiterlesen
Weiße Bohnensuppe mit Räucherforelle – Vorspeise vom 24. Dezember

Seit ein paar Jahren haben wir zu Hause mit meiner Mutter und meinem Bruder eine ganz nette Tradition eingeführt. Jeder von uns übernimmt einen Gang und darf sich dann dabei aussuchen was er köchen möchte. Die Zuteilung war dieses Jahr folgende:
Vorspeise: mein Bruder
Hauptspeise: ich
Nachspeise: meine Mutter
Ich muss sagen die Suppe schmeckte hervorragend und hatte durch die Einlage eine sehr schöne “Tiefe” und harmonierte überraschend gut. Überraschend für mich deswegen, da sich eine Kombination von Bohnen, Fisch, Zimt, Ingwer und Vanille sich etwas fremd anhört.
Nachkochen unbedingt zu empfehlen! Weiterlesen


