Roomba – noch fauler geht’s kaum

Ich bin kein großer Fan von Hausarbeit – damit meine ich das Putzen und Waschen, das Bügeln und Spülen. Oppenheimer ist weltbekannt für die Erfindung der Atombombe, Mrs. Josephine Cochrane hab ich vorher noch nie gehört. Dabei hat sie die wesentlich bessere Erfindung gehabt, die Amerikanerin gilt als Mutter des Geschirrspülers. Obwohl ich noch gar incht so lange einen solchen besitze, wüßte ich nicht was ich mittlerweile ohne tun würde.

Da ich glücklicherweise auch stolzer Besitzer einer eigenen Waschmaschine bin, muss ich mich auch nur um das Aufhängen der nassen Wäsche kümmern, das geht noch gerade so. Bügeln wäre dann schon zu viel verlangt – prinzipiell wird nur zu Weihnachten, Hochzeiten und ähnlichen Anlässen begradigt – ausserdem hab ich auch gar kein Bügelbrett, dafür muss für diese 3 Mal im Jahr der Esstisch herhalten.

Und nun fällt auch noch ein weiteres „Unding“ weg: das Staubsaugen. Staubsaugen gehört noch zu den Tätigkeiten die ich nicht ganz so knurrend erledige – trotzdem, was nicht sein muss, muss nicht sein. Da mein alter Staubsauger den Geist aufgegeben hat bzw. mehr Dreck macht als diesen auch aufsaugt, habe ich mich mal auf die Suche gemacht. Und dabei ist mir dieser Saugroboter aufgefallen. Gehört hab ich schon so einiges, überzeugt hat mich bis jetzt aber noch nicht wirklich viel. Also habe ich mich mal näher damit beschäftigt und bin nach langen Recherchen zur Erkenntnis gelangt dem Ding eine Chance zu geben. Wenn er ohnehin nur halb so gut ist wie die Leute schreiben, dann ist er immer noch besser als ich.

Sobald ich das tolle Ding von irobot mit dem netten Namen ROOMBA zu Hause hatte, musste ich erstmals den Akku aufladen. Das ging recht flott aus dem „Quick-Start-Guide“ hervor. Währenddessen wollte ich mich noch mit der dickeren Betriebsanleitung beschäftigen, leider ist die keine recht große Hilfe. Ich weiss immer noch nicht wofür ein spezieller Knopf auf dem Gerät gut ist.

Bevor ich den Roomba nun durch die Wohnung saugen lies, hatte ich auf ein paar Ding zu achten. Logischerweise tut sich der Roboter am leichtesten wenn möglichst wenige Beine ihm den Weg versperren – also die Stühle auf den Tisch. Die Schuhe in den Kasten, auf die Kabel geachtet und den freistehenden Spiegel sicher verstaut. Aber das hätte ich auch beim Staubsaugen von Hand getan, also nicht mehr Aufwand.

Nun die CLEAN-Taste gedrückt und nach einem netten Piepskonzert setzt sich der Roomba in Bewegung und saugt was das Zeug hält. Ich ertappe mich dabei wie ich das Teil noch mißtrauisch beobachte, aber der Roomba macht sich ziemlich gut. Meine schrägen Sesselleisten mag er nicht wirklich, aber das mir egal, müht ja nur er sich damit ab 🙂 Auch spiegelnde Oberflächen bzw. drahtige Beine bekommen was ab, aber auch das umgeht er dann recht brav.

Da er sehr flach ist, ist er auch gleich unter meinem Bett verschwunden und hat da mal ordentlich aufgeräumt. Doch das war ihm dann doch fast zu viel. Er ist eher dafür gemacht öfters weniger Staub zu saugen, als selten viel.

Sobald Roomba fertig ist, rollt er zurück in die Docking-Station und ladet sich wieder vollständig auf. Als besonderes Zuckerl kann man Roomba auch noch programmieren. Das werde ich auch sicherlich machen, so kann er rumwüten wenn ich nicht zu Hause bin.

Fazit: Ich bin recht begeistert von dem Teil und kann ihn wirklich empfehlen. Doch man muss sich natürlich auch klar sein, dass es nur ein kleiner Staubroboter ist und niemals einen Menschen ersetzen kann. Es kann also schon sein das er mal was liegen lässt oder nicht ganz in die jede Ecke kommt – aber das ist ein sehr kleines Übel für mich.

8 Comments

  1. Ellja (6 comments) 4. Februar 2011
  2. Alex (340 comments) 4. Februar 2011
  3. Sylvia (92 comments) 5. Februar 2011
  4. uwe@highfoodality (11 comments) 5. Februar 2011
  5. Alex (340 comments) 5. Februar 2011
  6. Sebastian (2 comments) 7. Februar 2011
  7. Jörg (1 comments) 25. Februar 2011
  8. Lea (7 comments) 3. Juni 2017

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