Kürbis-Hühner-Curry – Kokos trifft Kürbis

Zur gleichen Zeit – allerdings ein Jahr zuvor – habe ich den lieben Herbst bereits schon einmal über den Klee gelobt. Und jetzt ist es wieder so weit. Nachdem ich schon mehrere Varianten einer Kürbiscremesuppe genießen durfte – waren alle sehr hervorragend – habe ich mich nun an ein Kürbiscurry gewagt. Liebe Freunde der indischen Küche, ich würde euch sehr ans Herz legen diese Version zu versuchen. Geschmacklich sehr rund und kann durch die vielen Aromen sehr überzeugen.

Zutaten für 4 Personen:

600g Hokkaido-Kürbis (ohne Kerne gewogen)
2 Karotten
6 Frühlingszwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 große Zwiebel
1 kleines Stück Ingwer
3 Hühnerfilets
etwas weißer Rum
400ml Kokosmilch
2 EL rote Currypaste
2 EL Fischsauce
1 TL Currypulver
1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
1 TL Hühnerbrühe (Pulver)
1/2 TL Zimt gemahlen
3 Gewürznelken
Salz
Pfeffer Muskat
etwas Öl

Zubereitung:

Die Hühnerfilets in mundgroße Stücke schneiden und mit Salz und Pfeffer einreiben.

Den Kürbis waschen und entkernen. Dann in ebenfalls mundgerechte Stücke schneiden.
Die Zwiebel schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden.
Die Knoblauchzehen und den Ingwer ebenfalls schälen und in feine Würfel schneiden.
Die Karotten waschen und in Würfel schneiden, müssen nicht ganz so klein sein.
Die Frühlingszwiebeln putzen und in Scheiben schneiden, dabei aber den weißen Teil vom grünen Teil getrennt aufbewahren.

In einer großen Pfanne etwas neutrales Öl erhitzen und die Hühnerstücke kurz von allen Seiten anbraten, sie sollen nur überall schön weiß sein. Die Stücke dann aus der Pfanne nehmen und in einer Schüssel aufbewahren.
Die Zwiebelscheiben nun in die leere Pfanne geben und schön glasig anbraten. Sobald das geschehen ist die weißen Frühlingszwiebelscheiben zugeben und eine weitere Minute anbraten. Dann den Kürbis, die Karotten, den Ingwer und den Knoblauch zugeben und alles gut vermischen.

Mit dem Currypulver gestreuen und für weitere 4 Minuten anbraten lassen. Mit einem Schuss weißen Rum ablöschen und nun die Restlichen Zutaten zugeben (Kokosmilch, rote Currypaste, Fischsauce, Kreuzkümmel, Brühepulver, Zimt und die Gewürznelken).
Die Pfanne wenn möglich nun zudecken und für ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen bis der Kürbis schön bissfest ist.
Anschliessend das Hühnerfleisch wieder in die Pfanne geben und den grünen Teil der Frühlingszwiebeln mit dazu. Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und etwas Muskatnuss abschmecken und vom Herd nehmen. Das Curry muss allerdings noch für rund 5 Minnuten zugedeckt in der Restwärme durchziehen.

Am Teller mit Petersilie garnieren und mit Weißbrot oder Reis genießen.

Tip: Sollte das Curry zu dickflüssig geraten ein einfach mit ein wenig Wasser einrühren.

Wer kein Fleisch ißt, lässt einfach das Huhn weg – der Kürbis kann auch alleine überzeugen und es ist auch so ein vollwertiges Hauptgericht.

2 Comments

  1. Alex (340 comments) 2. Oktober 2010
  2. Monika (8 comments) 2. Oktober 2010

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