Kalium
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Kalium ist an der Aktivierung vieler Enzyme, der Aufrechterhaltung des osmotischen Druckes und der Biosynthese von Eiweiß beteiligt. Kalium beeinflußt zusammen mit Natrium die normale Erregbarkeit der Muskeln. Die Herztätigkeit wird hauptsächlich von Kalium abhängig. Die Ausscheidung überflüssigen Kaliums wird durch Hormone der Nebennierenrinde und des Hypophysenhinterlappens reguliert.
[Bearbeiten] Vorkommen
Eine vollwertige Nahrung sichert die ausreichende Aufnahme von Kalium. Kalium kommt in folgenden Lebensmitteln vor: Trockenfrüchte, Bananen, Gemüse, Nüsse, Obst, getrocknete Pilze, Petersilie, Weizenkleie, Bierhefe.
[Bearbeiten] Wirkung
Kalium ist mitzuständig für die Aufrechterhaltung des osmotischen Druckes. Desweiteren ist es an der Aktivierung vieler Enzyme beteiligt und beeinflußt die Biosynthese von Eiweiß. Die Reizleitung des Herzens ist hauptsächlich kaliumabhängig. Kalium ist außerdem für die normale Erregbarkeit von Muskeln und Nerven zuständig.
[Bearbeiten] Anwendung
Bei auftretendem Kaliummangel sollte auf kaliumreiche Ernährung geachtet werden. Zusätzlich können Kaliumpräparate eingenommen werden. Kaliummangel hat sehr gefährliche Auswirkungen. Er kann durch den Mißbrauch bestimmter Medikamente (z.B. Abführmittel) bewirkt werden. Abführmittel entziehen dem Körper Kalium und bewirken so eine Erschlaffung des Darms. Abführmittel sollten daher durch ballaststoffreiche Nahrungsmittel ersetzt werden. Auch bei einer überhöhten Kochsalzaufnahme nimmt die Kaliumausscheidung zu. Ebenso führen Magersucht, Hungerkuren, kaliumarme Ernährung, sportliche Betätigung und eine erhöhte Schweißabsonderung zu einem Kaliummangel. Symptome bei Kaliummangel: Muskelschwäche, Muskellähmung, verminderte Sehnenreflexe, Übelkeit, Erbrechen, Apathie, Blähsucht, Herzmuskelschwäche, Herzrhythmusstörungen, Herzvergrößerung, Beschleunigung der Herzfrequenz auf über 100 pro Minute, Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen (Verstopfung), Atemnot, Blausucht.

